Motorölwechsel unterwegs

Spätestens nach 10.000 km zurückgelegter Strecke mit dem eigenen Fahrzeug, sollte man sich Gedanken über einen Motorölwechsel machen. Bei uns war dies im Yukon der Fall. Wir haben eine Werkstatt ausfindig gemacht, die auf den Wechsel von Fahrzeugflüssigkeiten spezialisiert ist. Einige Werkstätten haben „lube“ in ihrem Namen, was einen Hinweis darauf geben kann, dass sie Flüssigkeiten wechseln. Das Vorgehen ist um einiges einfacher als in Deutschland. Ohne Termin kann man sich einfach hinter den Autos, die vor dem Garagentor stehen, anstellen. Ist man an der Reihe, fährt man in die Garage hinein und sagt dem Mechaniker, was man gerne haben möchte. Bei einem Ölwechsel ist dies der Ölfilter, sowie die -sorte und die Literangabe. Bei nicht gängigen Fahrzeugfabrikaten, wie unserem Land Rover Defender, ist es nützlich, selbst einen Ölfilter mitzubringen und diesen dem Mechaniker zum Wechseln aushändigen. Das ganze Prozedere dauerte bei uns nur 15 Minuten, in denen man im Fahrzeug sitzen bleibt und wartet. Als der Wechsel abgeschlossen war, mussten wir einmal zum Bezahlen aussteigen und konnten anschließend aus der Garage herausfahren. Eigentlich nicht anders, als ein Drive-In und für uns war dies eine sehr positive Erfahrung!

In den USA erfolgt der Ölwechsel identisch zu dem in Kanada. Auch hier gibt es einige Ketten von “Drive-In”-Werkstätten, zu denen man einfach reinfahren kann. Diesmal hatten sie sogar einen passenden Ölfilter für den Defender auf Lager und konnten den Ölwechsel inkl. Filter innerhalb kürzester Zeit erfolgreich durchführen.

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